Presse
Ruhr Nachrichten Bochum 03-12-2007
Just Gospel Family - Gospelgala zum 1. Advent: Beschwingte Alternative zur Hektik
Mitte - Pünktlich zum ersten Advent lud die Christuskirche zum Gospelabend ein. Pfarrer Thomas Wessel begrüßte am Samstag um 20 Uhr die Mitglieder der "Just Gospel Family".
Zunächst ist die Bühne noch recht übersichtlich. Zum Einstieg gibt es einige Hörproben vom Kern des Chores - "Just Gospel". Mit dem Kerzenschein zahlreicher Kerzen, die von einer einzigen nach und nach entzündet wurden, kam symbolisch der Advent - die Erwartung - und die dafür nötige Besinnlichkeit in der Kirche an.
Chorleiterin Christiane Hartmann fand die passenden Worte für den Beginn des neuen Kirchenjahres. Oft arte der für viele in vorweihnachtliche Hektik aus, solle aber eher als Zeit zur Rückbesinnung und zum Zusammensein mit Freunden genutzt werden. Sie ermunterte nach diesem Leitsatz nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Mitsingen und -tanzen. Spaß und Freude an der Musik und am Singen brachte die "Just Gospel Family" überzeugend rüber.
Zusammensetzung
Der Gesamtchor, an dem insgesamt 70 Leute beteiligt sind, besteht einmal aus den professionellen Sängerinnen und Sängern von "Just Gospel", während alle zusätzlichen Stimmen ungelernt sind. Diese Hobbysänger haben 12 Wochen lang für ihren Auftritt geprobt. Als Ergebnis kam ein stimmiges Chor-Konzert mit beachtlichem Stimm-Niveau dabei heraus. Zum Programm gehörten bekannte Gospel-Lieder wie "Joy" und "Happy Day", aber auch gefühlvolle und bewegende Stücke wie "My Life Is In Your Hands" und "Maybe I´m Amazed".
Als Solisten hinterließen Jan Primke und Sarah Hartmann - (Foto) einen bleibenden Eindruck. Das eine Mal mit viel Energie und sichtbarer Begeisterung, ein anderes Mal mit gefühlvollen Stimmen zelebrierten die Musiker den Gospel auf der Bühne. Die Begeisterung steckte an - spätestens zum großen Finale standen, tanzten und klatschten alle mit.
Doch nur für eine unterhaltsame Einstimmung auf Weihnachten zu sorgen, reichte Hartmann und der "Just Gospel Family" nicht. Jeder Euro, den die Besucher für die Getränke ausgaben, wurde mithilfe von Zuschüssen vervierfacht und ging an die Kinder-Nothilfe in Ruanda. - ab
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